Heilpflanzentherapie

Bild HeilpflanzenDie „Heilpflanzentherapie“ am Pferd ist eigentlich uralt, denn noch vor rund 100 Jahren hatten die Menschen in der Medizin kaum andere Möglichkeiten, als Krankheiten mit Pflanzen zu begegnen. Aus jahrhundertealten Erfahrungen, aber auch aus der Klostermedizin, wusste man, welche Pflanze mit welchem Pflanzenteil in welcher Zubereitung bei welcher Krankheit nutzt.  Obwohl es damals noch keine klassische Wissenschaft gab und noch keine chemischen Labore, die eine genaue Analyse der Inhaltsstoffe machen konnten, lag die Trefferquote für die richtige Pflanze recht hoch.
Mittlerweile ist die Pflanzentherapie am Pferd fast in Vergessenheit geraten. Einzelne Tierärzte (insbesondere Dr. Konrad) und Tierheilpraktiker verordnen wieder Heilpflanzen für Pferde, was auch ich seit einigen Jahren mache und dabei gute Erfahrungen sammle. Durch meine Ausbildung in humaner Phytotherapie weiß ich um die Risiken und Nebenwirkungen von dem Einsatz der Pflanzen. Ebenso gibt es noch wenige Erfahrungen über die Reaktionsweise sowie der optimalen Dosis für das Pferd. Deswegen sollten nur ausgebildete Mediziner die pflanzliche Therapie am Pferd durchführen.
Die Phytotherapie am Pferd darf sich stets nur als Ergänzung in der Tiermedizinischen Behandlung am Pferd sehen.
Hierbei haben sich Pflanzenpulver bei Magen-Darm-Erkrankungen, bei Atemwegserkrankungen, bei entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie bei Überempfindlichkeiten des Nervensystems als sanfte, aber gezielte Maßnahmen, bewährt.