Kraniosakrale Therapie

Die „Kraniosakrale Therapie“ stellt eine Technik der Osteopathie dar. Man könnte diese Therapieform mit „Kopfkreuz Therapie“ übersetzen, denn man nimmt an dass die „Schädel-Eigenbewegungen“ des Kraniums (Kopf) mit der Eigenbewegung des Sakrums (Kreuzbein) über die Hirnhäute miteinander in Verbindung stehen. So könne man über die Behandlung des Kreuzes den Kopf und umgekehrt beeinflussen. Außerdem geht der Kraniosakral-Therapeut davon aus, dass Krankheiten im Körper dadurch entstehen, weil einzelne Schädelknochen sich gegeneinander ungünstig oder gar nicht bewegen. Beides ist bis heute wissenschaftlich nicht belegt.
Sehr wohl aber wirken die Techniken der Kraniosakralen Therapie entspannend und „umstimulierend“ auf den Organismus ein, so dass man mit dieser Behandlungsform einen guten „Zugang“ zum Pferd oder sehr verspannten Körperbereichen findet.
Beispiel hintere Sattellage: Die Hände umgreifen das Pferd jeweils am Rücken und am Bauch, um so auf den Atemfluss des Pferdes Einfluss zu nehmen.
Einer der Hauptwirkorte der Kraniosakralen Therapie ist jedoch der Kopf, über dem versucht wird, die Grundspannung des Pferdes zu beeinflussen.
