Manuelle Therapie
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Manuelle Therapie bedeutet die „Therapie mit der Hand“. In den 1970er Jahren befasste sich eine Gruppe von Ärzten mit den biomechanischen Grundlagen der Osteopathie und der Chiropraktik. Sie filterten die Griffe heraus, die sinnvoll waren und verwarfen die Griffe die schädlich waren. Sie entdeckten die neurophysiologischen Grundlagen dazu und nannten ihre Arbeitsweise „Manuelle Medizin“. Fortan wird bis zum heutigen Tagen in der Manuellen Medizin weltweit geforscht. Es gibt von Ärztekammern und Krankenkassen anerkannte Schulungseinrichtungen in der Manuellen Medizin, die einen europäischen Standard halten. Der mit Manueller Medizin arbeitende Therapeut besitzt detaillierte Kenntnisse über die Anatomie und Funktion des Bewegungsapparates. Die Suche nach der Ursache der Beschwerden sowie die Harmonisierung des Muskeltonus als auch die sanfte Lockerung der Gelenke, das alles ohne erneute Reize zu verursachen, stellen die Eckpunkte der Manuellen Therapie dar. Beispiel hintere Sattellage: Funktionstests ergeben die Diagnose einer Blockierung. Alle beteiligten Muskelfasern werden mit verschiedenen Techniken gelockert. Danach werden die blockierten Gelenkflächen in Divergenz gebracht. Die Griffe werden oft abgewechselt und wiederholt. Um das Ergebnis zu stabilisieren werden Anweisungen zur Handhabung des Pferdes gegeben. Gefundene Ursachen müssen abgestellt werden. |

