Therapie
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Um ein Pferd erfolgreich behandeln zu können, muss man es genau untersuchen. Um eine Diagnose für die Wirbelsäule des Pferdes erstellen zu können, muss man das Gebäude des Pferdes beurteilen, die Haltungsform und die Fütterung begutachten, die Hufstellung in Stand und Gang beurteilen, die Gliedmaßen abtasten, jeden Muskel des Pferdes nach seinem Spannungszustand überprüfen und jedes Wirbelgelenk nach seiner Beweglichkeit überprüfen. Dann muss man das Pferd in der Bewegung sehen, den Sattel überprüfen und den Reiter auf dem Pferd begutachten. Hierzu benötigt man 30-60 Minuten. Nach dieser Erst-Diagnose wird die Behandlung aufgebaut. Bestimmte Muskeln werden mit verschiedenen Techniken gelockert, bestimmte Wirbelgelenke werden sanft in Bewegung gebracht, Nervenschaltungen werden umgestimmt. Hierzu benötigt man mindestens 60 Minuten. Zum Abschluss wird ein Arbeitsplan für das Pferd für die nächsten Wochen besprochen: was ist noch zu tun, damit es dem Pferd besser geht, wann wird die nächste Therapie abgehalten, was kann reiterlich getan werden, um das Therapie-Ergebnis zu halten, bzw. zu verbessern. Für eine solche Besprechung benötigt man oftmals noch einmal 30 Minuten. |

